Aber bitte mit Fülle!

 

Bäckerzeitung 6. 2014
 

Eine Vielzahl Feiner Backwaren wird durch die richtige Füllung zu einer wahren Köstlichkeit. Die perfekte Abstimmung zwischen ‚Innenleben’ und ‚Hülle’ lässt Kundenherzen höher schlagen. Kreative Füllungen machen Gusto zum Ausprobieren. Besonders bei Hefe-, Plunder- und Blätterteigen wird das Gebäck erst durch die Füllung geschmacklich und oft auch optisch vollendet. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Der Teig bildet die Grundlage, aber die Füllung ist es, die den Kunden zum Kauf bewegt, aus besten, qualitativ hochwertigen Zutaten versteht sich. Hier kann sich der Handwerksbäcker von der industriellen Fertigung abheben und ordentlich punkten. Ob Mohn-, Nuss-, Schokolade-, Frucht- oder Cremefüllungen, jede Variante hat ihre Fangemeinde. Klassische Gebäcke, wie beispielsweise der Krapfen, werden mittlerweile mit zahlreichen unterschiedlichen Füllungen angeboten, die je nach Jahreszeit variieren können. Klar, die traditionelle Marillenmarmelade-Füllung wird es das ganze Jahr über geben, aber Krapfen mit Erdbeermarmelade, Nougat- oder Vanillecreme oder sonstigen Füllungen sind längst auf der Überholspur. Im Grunde nichts Neues, denn beim Innenleben der Krapfen waren Österreichs Bäckerinnen und Bäcker schon immer kreativ. So erzählt beispielsweise die ‚Krapfengeschichte’, dass bereits im Jahr 1615 die Wiener Bäckerin Cäcilie Krapf die in ganz Wien berühmten ‚Cillikugeln’ herstellte und sie mit gesottenen Früchten füllte. Die Krapfen-Konsumenten schätzen diese Vielfalt und nehmen mitunter auch einen Umweg in Kauf, um bei ‚ihrem’ Krapfenbäcker einzukaufen. Bei der Zusammenstellung des Angebots sollte man natürlich auch die Jahreszeit berücksichtigen. Im Winter sind die deftigen, gehaltvollen Cremefüllungen gefragt. Im Frühling und Sommer soll alles leicht und locker sein. Da werden Früchte aufgrund ihres Geschmacks und Aromas bevorzugt.


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