So viel Handwerk wie möglich ...

 

Bäckerzeitung 8.2013
 

Der Handwerksbäcker ist genötigt, Brot und Gebäck von erstklassiger Qualität zu erzeugen. Nur dann kann er sich von den Massenprodukten abheben, nur dann hat er mittel- und langfristig eine Chance zu überleben. Das wird uns in diesen Tagen, Wochen und Monaten sehr schmerzlich vor Augen geführt, in welchen sich die Pleiten im backenden Gewerbe gehäuft haben.
Die Qualität ist freilich nur die eine Seite der Medaille, die andere ist zweifelsohne die wirtschaftliche. Es ist eine Frage des Überlebens, und wenn der Bäcker schon bei den Rohstoffen nicht sparen kann und darf, dann muss er es woanders tun. Und da bietet sich nun die Möglichkeit der Automatisierung. Und diese ist schon sehr weit fortgeschritten und tut dem hohen Qualitätsanspruch (fast) keinen Abbruch. So hält heute etwa auch bei immer mehr kleineren und kleinen Bäckern die Automatisierung Einzug. Es gilt, die Arbeit zu vereinfachen und sich dabei helfen zu lassen. Von der einen oder anderen Maschine, die dann auch noch um einiges wirtschaftlicher ist, als es der Mensch je sein kann.
Für den Handwerksbäcker heißt das, so viel wie möglich per Hand zu machen, gleichzeitig aber auch so viel von kleinen und auch größeren Helfern in Form von Maschinen erledigen zu lassen. Allein schon der Wirtschaftlichkeit zuliebe. Schließlich sind es letztendlich die Zahlen zum Jahresende, die darüber entscheiden, ob der Kunde sein knuspriges Brot und Gebäck auch morgen noch bei seinem Lieblingsbäcker kaufen kann.
Das Spektrum an Bäckereimaschinen, die das Leben des Bäckers erleichtern und zudem noch die Wirtschaftlichkeit des Betriebes erhöhen, ist groß. Es geht insbesondere auch darum, ökonomisch zu arbeiten und die Kosten im Griff zu behalten. Das ist in Zeiten stetig und zum Teil rasant steigender Kosten nicht gerade einfach. Gerade die Bäcker waren in den letzten Jahren mit massiv steigenden Kosten konfrontiert. Man denke nur an die rasant in die Höhe geschossenen Rohstoffkosten und die stark verteuerten Energiekosten. Aber auch die Personalkosten steigen deutlich und kontinuierlich an. Auch wenn vielfach vermehrt von Nachtarbeit auf Tagesproduktion umgestellt wird. Gerade im Bereich der Personalkosten können Maschinen und Geräte helfen, kann beispielsweise eine Investition in eine Kleingebäckanlage die richtige Lösung für eine rosige Zukunft sein.
Einen sehr guten Überblick über den Bäckereimaschinenmarkt mit eindeutigem Schwerpunkt Handwerk können Sie sich, liebe Leserinnen und Leser, in nur etwas mehr als zwei Monaten auf der ÖBA/ÖKONDA – diegenuss vom 27. bis zum 30. April 2013 in Wels machen. Hier findet man alles, was der Handwerksbäcker braucht. Hier treffen sich (mit nur ganz wenigen Ausnahmen) alle relevanten Zulieferer mit Österreichs Bäckern und Konditoren sowie allen an der Branche Interessierten.


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