Gute Menge – Ausgezeichnete Qualitäten

Bäckerzeitung 38.2013

 

Das Erntegespräch der vdb Österreich erfreute sich auch heuer wieder eines sehr starken Zuspruchs. Neben einigen sehr namhaften Bäckern, wie etwa IM KommR Josef Schrott, IM Reinhard Honeder, Bäckermeister Franz Felber, Christian Ruetz jun. und vielen mehr, fanden sich auch einige große Müller und zahlreiche Vertreter von Zulieferfirmen bei der BÄKO Österreich ein, um den spannenden Referaten der Vortragenden zu lauschen. vdb Österreich-Obmann Klaus Bernhard begrüßte die Gäste und bedankte sich bei der BÄKO Österreich dafür, dass diese der Veranstaltung seit Jahren einen fixen Standort im Zentrum Österreichs bietet. BÄKO-Vorstand Ing. Wolfgang Maurer gab seiner Freude Ausdruck, Gastgeber für diese ‚Wissensplattform’ sein zu dürfen und meinte, dass der Jahr für Jahr zu verzeichnende starke Zuspruch ganz klar für die hohe Qualität der Veranstaltung spricht.

Eröffnungsredner des Erntegesprächs war auch heuer wieder Dipl.-Ing. Christian Kummer, der über ganz ausgezeichnete Ernteergebnisse im Jahr 2013 zu berichten wusste: „Wir haben heuer wieder deutlich höhere Mengen, aber das ist nach den Einbrüchen im Jahr 2012 auch nicht wirklich schwer.“ Die gesamte Getreideproduktion in Österreich (einschließlich Mais) ist im Jahr 2013 um knapp 10 % auf 5,065.000 (4,610.000) Tonnen gewachsen.

Beim Roggen gab es einen kräftigen Anstieg um 43,3 % auf 291.000 Tonnen. Dies bei einer Zunahme der Anbaufläche um nur 15,7 % auf 56.100 Hektar. Bei Weichweizen ist der Ertrag je Hektar um 38,1 % geklettert und der Gesamtertrag um 34,2 % auf 1,653.000 Tonnen. Nach dem schwachen Vorjahr konnte also wieder eine gute Ernte eingefahren werden.

Alles in allem kann – nach dem schlechten Jahr 2012 – von einer sehr guten Getreideernte 2013 gesprochen werden. Laut Dipl.-Ing. Christian Kummer wird es beim Weizen keine größeren Verschiebungen mehr geben, zumal etwa zwei Drittel der Daten erfasst sind. Der Endbericht wird von der Versuchsanstalt für Getreideverarbeitung etwa bis Ende Oktober vorliegen.



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