Die Hoffnung stirbt zuletzt!

 

Bäckerzeitung 15.2013
 

Das erste Quartal 2013 ist für die österreichischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe nicht gerade berauschend gelaufen. Trotz der unübersehbaren Probleme sind einige Bereiche für die nächsten Monate positiv gestimmt. Unter Ihnen auch die Bäcker und die Konditoren.
Die Zeiten waren mit Sicherheit schon einmal einfacher. Die Wirtschaft schwächelt und die Stimmung hat sich in den letzten Monaten zusehends eingetrübt. Dies unterstreicht auch die von der KMU Forschung Austria durchgeführte Konjunkturbeobachtung im Gewerbe und Handwerk im ersten Quartal 2013. Trotz nicht gerade berauschender Eckpfeiler ist aber die Lage auch wieder nicht so schlecht, wie es vielfach den Anschein hat. Und gerade in den kleinen und mittleren Unternehmen, bei den tüchtigen Handwerkern, ist die Situation nicht so aussichtslos. Und bei einer Reihe von Meisterbetrieben läuft es sogar sehr gut.
„Wir haben im ersten Quartal einen erheblichen Einbruch erlitten und liegen einmal mehr unter der nominellen Entwicklung des Brutto-Inlands-Produktes“, erklärt Sparten-Obmann Abg.z.NR. KommR Konrad Steindl und meint weiter: „Vor dem Hintergrund des immer schärfer werdenden Wettbewerbs können wir nicht mehr die Preise erwirtschaften, die notwendig wären, um die steigenden Kosten abdecken zu können.“ Klein- und Kleinstbetriebe kommen nicht zuletzt auch aufgrund der immer neuen Belastungen zunehmend in Bedrängnis. Die Lohnnebenkosten-Entwicklung belastet die Unternehmen gewaltig, schlägt auf die Preise durch und trifft somit auch die Kunden. Es wird immer schwieriger, zusätzliche Kosten unterzubringen. So wird die Schere bzw. Spreizung zwischen den erzielbaren Preisen und den anfallenden Kosten immer größer.


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