Rauschende Ballnacht in der Hofburg

 

Bäckerzeitung  5. 2016

 

Der 115. ZuckerBäckerBall feierte nicht nur so etwas wie einen halbrunden Geburtstag, er zeichnete sich dazu noch durch deutlich angestiegenes Medieninteresse und höhere Besucherzahlen aus. Die Qualität des wichtigsten Branchenfestes des Jahres rechtfertigt das auch.

Im ORF-Format ‚Wien Heute’ plaudert Kammersängerin Birgit Sarata ausführlich über den bevorstehenden ZuckerBäckerBall. Weitere Berichte über das wichtigste Branchenereignis folgten. „Wir hatten diesmal eine sehr große Medienpräsenz“, freut sich Dr. Kurt Schebesta, Geschäftsführer der Wiener Landesinnung. „Das ist allein Frau Sarata zu verdanken.“ Die Honorarkonsulin und Botschafterin der Kinderdörfer hat ihren Status von Ball-Testimonial auf Ball-Mutter upgegradet und sogleich ihre exzellente Vernetzung in der Society in den Dienst der guten Sache gestellt.

Dass auch Ball-Mastermind Schebesta mit seinem Team nicht untätig war, zeigte sich vor Ort. So war zum Beispiel der Anteil junger Ballbesucher gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich gestiegen. „Wir sind seit zwei Jahren im Internet auf der Homepage der Kammer präsent, verlosen auch Eintrittskarten.“ Da kommt eins zum andern. Mehr öffentliche Aufmerksamkeit, Besucherzustrom, das registrieren auch die Sponsoren. „Einige Sponsoren haben ihr Engagement verstärkt, unsere Stamm-Sponsoren haben uns die Treue gehalten.“ Alles bestens also? „Besser geht immer, aber wir sind mit dem Ergebnis wirklich zufrieden.“

Apropos junge Ballbesucher. Als Natalia Ushakova mit ‚Deine Lippen, sie küssen so heiß’, dem Ohrwurm aus Franz Lehars Giuditta durch den Festsaal tanzte, hatte sie das jugendliche Publikum fest im Griff. Die Sängerin holte sich nämlich aus dem Spalier bildenden Eröffnungskomitee junge Herren, die dann für einen Moment lang ihre Märchenprinzen sein durften. Tosender Applaus für Sängerin und verzauberte Jungherren. Die Jugend frequentierte übrigens tanzend nicht nur die Ö3-Disco und die lateinamerikanischen Rhythmen in der Karibik Lounge, sondern auch den Festsaal, wo bei Walzer, Polka und Foxtrott viele ältere Semester ihre Tanzkünste unter Beweis stellten. 


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