Nachdenken über’s Geschäftsmodell lohnt sich

 

Bäckerzeitung 33. 2014
 

Neue Vertriebsformen und Absatzwege machen in allen Branchen dem Althergebrachten Konkurrenz. Neben der Frage, womit das Unternehmen in Zukunft Geld verdienen will, gehört deshalb heute unbedingt auch die Auseinandersetzung mit der grundsätzlichen Frage, wie das künftig geschehen soll, welchem Modell die betriebliche Aktivitätsausrichtung folgen soll.

Wer sein Unternehmen für die Zukunft rüsten will, investiert in Business Development. Das ist die Quintessenz einer Befragung des Lehrstuhls Marketing I der Universität Hohenheim. Befragt wurden rund 350 deutsche Unternehmen aller Branchen unterschiedlicher Größen in Umsatz und Belegschaft. „Business Development ist das Zukunftsthema in vielen Unternehmen. Noch werden aber nicht alle Potenziale genutzt, die ein systematisches Business Development bietet“, erklärte Prof. Dr. Markus Voeth, Leiter der Studie zum Business Development in der Praxis, anlässlich deren Vorstellung am Business Development Day an der Universität Hohenheim Ende Juni 2014. Und im Blick auf diese ungenutzten Potenziale präzisierte er: „Viele Unternehmen stellen sich derzeit die Frage, ob das Geschäftsmodell, mit dem sie auf ihren Märkten lange Zeit erfolgreich waren, noch zeitgemäß ist und wie zukünftig Marktaktivitäten gestaltet werden müssen.“

Und damit stellen sie sich die Schlüsselfrage für ihre Existenzsicherung. „Denn“, so Oliver Gassmann, Professor für Innovationsmanagement und Leiter des Instituts für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen, „die meisten großen Erfolgsgeschichten sind nicht das Ergebnis von Produkt-, sondern von Geschäftsmodellinnovationen. Für den langfristigen Erfolg von Unternehmen spielen sie eine zunehmend ausschlaggebende Rolle.“ Doch in auffälligem Kontrast zu dieser Tatsache werde in zu vielen Unternehmen das Geschäftsmodell als Ort innovativer Tätigkeit noch nicht konsequent in Betracht gezogen.

 


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