Konjunktur benötigt dringend Impulse

 

Bäckerzeitung 12. 2015
 

Von Hartmut Volk -Tagtäglich notwendig, oft aber so verflixt schwierig: Entscheidungen zu treffen und dann auch tatsächlich die notwendigen Handlungsschritte zu vollziehen! Was macht das für manchen manchmal so schwer? Was sagt die Wissenschaft dazu? Professor Julius Kuhl, Leiter der Abteilung für experimentelle Persönlichkeitspsychologie an der Universität Osnabrück, kann mit einigen hilfreichen Erkenntnissen aufwarten.

Eigentlich ist klar: Es muss entschieden werden! Doch das will und will nicht gelingen. Das ist die eine Seite der Entscheidungsproblematik, sozusagen die innere. Die andere Seite sieht so aus: Die Entscheidung ist klar, da soll es lang gehen, aber irgendeine geheimnisvolle Kraft arbeitet dem irgendwie entgegen. Das ist sozusagen die äußere Seite der Entscheidungsproblematik. Kann der Wissenschaftler erklären, was in dem einen wie dem anderen Fall den Gang der Dinge blockiert? 

„Er kann! Es sind die inneren und die äußeren Gegenkräfte, die hier ihre Hand im Spiel haben. Diese Gegenspieler sollten bei Entscheidungen nicht unterschätzt werden! Entscheidungen lösen erfahrungsgemäß häufig eine mehr oder weniger große innere Zwiespältigkeit aus. Die kann das tatsächliche Entscheiden schwer, manchmal sogar ganz und gar unmöglich machen. Das ist das eine. Und das andere ist: Nicht wenige Entscheidungen treffen auf äußere Schwierigkeiten, die ihrer Realisierung im Wege stehen. Schließlich muss ja immer in auch Betracht gezogen werden, dass Entscheidungen Wunsch und Willen anderer zuwider laufen und dagegen durchgesetzt werden müssen. Beides kann den Gang der Dinge ganz erheblich beeinträchtigen.“ 

 


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