Innovatives Führen leicht gemacht

 

Bäckerzeitung 23. 2015
 

Globalisierung, demografischer Wandel und Digitalisierung verändern die Arbeitswelt und machen auch vor der Chefetage nicht Halt. Wie verändern sich die Anforderungen, die an Führungskräfte gestellt werden? Welche Führungsstile sind gerade im Trend und was ist zeitgemäße Führung? Diese Fragen werden im neuen Hernstein Management Report behandelt, der Führungskräfte in Österreich und Deutschland nach dem Stellenwert von innovativem Führen befragt hat.

Die Anforderungen an Führungskräfte haben sich in den letzten Jahren sowohl von Seiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch von Seiten der Unternehmen merklich verändert haben. Darüber herrschte bei den Befragten Einigkeit. 68 % der Befragten sind der Meinung, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heute anders geführt werden wollen als früher. Die Anforderungen der Unternehmen an die Führungsriege hat sich für 78 % der Befragten verändert. „Die Hälfte der Chefs mit ein bis drei Jahren Führungserfahrung stimmen diesen Aussagen zu, bei Chefs mit mehr als 20 Jahren in Führungspositionen sind es beachtliche 80 %,“ berichtet Eva-Maria Ayberk, Leiterin des Hernstein Instituts. „Je erfahrener eine Führungskraft ist, umso deutlicher wird dieser Wandel wahrgenommen.“

Das ursprüngliche Führungsprinzip stammt aus dem Handwerk: Der Beste seines Faches ist Meister. Führungsanspruch und Autorität ergeben sich aus der Wissensdifferenz zu den Mitarbeitern und aus der inhaltlich-fachlichen Expertise. Die Vorteile sind einleuchtend: Der Meister schafft Vertrauen und Identifikation. Bis heute gibt es Handwerksbetriebe, in denen Traditionen gepflegt werden und Mitarbeiter zu Recht stolz sind, so fachkundig ausgebildet worden zu sein.

 

 

 


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